Könnt ihr Euch vorstellen, wie es ist Angst vor Hunden zu haben?
Seit meinem ca. 4 Lebensjahr hatte (

) ich Angst vor Hunden. Damit fühlte ich mich nicht wohl und meine Umgebung hat sich oft darüber lustig gemacht.
Meine Angst akzeptiert hat so richtig niemand, so wurde ich sie auch nie los.
Amy kennt ihr ja. Sie hat sich wie bei jedem auch mir ins Herz geschlichen. Aber meine Angst war immer da.
Mein Freund hat einen Kangal. Ja, dieser große Hirte-und Hütehund. Er hat seine Hündin nun zweimal mangels Betreuung über das Wochenende mitgebracht.
Er fragte mich vorher, ob das ok wäre. Ich meinte schon, aber solle bitte nicht böse sein, wenn ich einen Bogen um den Hund mache, da ich starke Angst vor Hunden hätte. Er fand das normal, dass ich Angst hatte. Wir einigten uns auf Verhaltensregeln. Schau ihr nicht in die Augen, dann fühlt sie sich angegriffen. Wieso sollte ich ihr in die Augen schauen? Ich wollte doch sowieso auf Abstand bleiben.
Zur Begrüßung nahm sie nur meine Witterung auf und wollte dann gestreichelt werden. Sie, die fremde eigentlich verscheucht. Sie kam auf mich zu mit einer Ruhe, kann es nicht beschreiben.
Eine Stunde später verteidigte sie bereits mein Haus vor meiner Nachbarin. Die war vielleicht erschrocken und suchte das weite.
Am Abend beim Fernsehen spürte ich eine Irritation. Sie suchte Augenkontakt zu mir! Als Erläuterung bekam ich, dass sie mir vertraut und sich mir unterwirft.
War mir alles nicht nachvollziehbar und was sich in mir geändert hat, kann ich nicht sagen. Sie holt sich gerne Streicheleinheiten bei mir ab.
Sie freut sich, wenn sie mich sieht oder meine Stimme über Telefonlautsprecher hört
und ich
habe keine Angst mehr vor Hunden.
Nicht nur dieser eine Hund, sondern auch andere.
Davon wollte ich Euch berichten, es ist ein tolles Gefühl keine Angst vor Hunden mehr zu haben.
Wenn ihr jemanden kennt, der Angst vor
Hunden hat, akzeptiert es und drängt nicht,
vllt hat derjenige dann auch eine Chance, die
mein Freund mir gab.
